Beschichtet oder unbeschichtet: Welches Plotterpapier für welchen Druck?

Der Unterschied einfach erklärt

Der Begriff bezieht sich auf die Oberfläche des Papiers:

  • Unbeschichtetes (ungestrichenes) Plotterpapier hat eine natürliche, offene Papieroberfläche. Die Tinte zieht direkt ins Papier ein.
  • Beschichtetes (gestrichenes) Plotterpapier trägt eine zusätzliche Farbempfangsschicht. Diese hält die Tinte an der Oberfläche, statt sie ins Papier einziehen zu lassen.

Aus diesem einen Unterschied ergeben sich alle weiteren Eigenschaften – von der Farbwiedergabe über die Trocknungszeit bis zum Preis.

Unbeschichtetes Plotterpapier – der Standard für CAD

Unbeschichtetes Papier ist die klassische und wirtschaftlichste Wahl für technische Anwendungen. Es liefert scharfe, präzise Linien, läuft zuverlässig in allen gängigen Plottern und ist günstiger als beschichtetes Papier. Ideal für CAD-Zeichnungen, Baupläne, Schaltpläne und alle überwiegend monochromen Drucke mit hohem Volumen.

Stärken: wirtschaftlich, scharfe Linien, zuverlässiger Lauf, hohe Druckmengen.
Grenzen: bei sehr hohem Farbauftrag kann die Tinte verlaufen, Farben wirken weniger brillant.

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Beschichtetes Plotterpapier – für Farbe und Fläche

Beschichtetes Papier spielt seine Stärke aus, wenn es farbig und großflächig wird. Die Farbempfangsschicht nimmt auch hohen Tintenauftrag sauber auf, sorgt für brillante Farben, klare Kontraste und kürzere Trocknungszeiten. Ideal für farbige Präsentationen, Plakate, Poster und Bilddrucke.

Stärken: brillante Farben, hoher Farbauftrag möglich, scharfe Kontraste, schnelle Trocknung.
Grenzen: teurer als unbeschichtetes Papier, für reine Linienarbeit nicht nötig.

Beschichtetes (gestrichenes) Plotterpapier ansehen

Welche Wahl für welchen Zweck?

  • CAD, technische Zeichnungen, Baupläne (monochrom) → unbeschichtet
  • Hohe Druckmengen, wirtschaftlicher Dauereinsatz → unbeschichtet
  • Farbige Präsentationen und Plakate → beschichtet
  • Poster, Bilddrucke, hoher Farbauftrag → beschichtet
  • Gemischter Einsatz → im Zweifel zwei Sorten vorhalten: unbeschichtet für den Alltag, beschichtet für Farbdrucke

Häufige Frage: Brauche ich überhaupt beschichtetes Papier?

Wenn Sie überwiegend technische Zeichnungen in Schwarz-Weiß drucken: nein. Beschichtetes Papier bringt dort keinen Vorteil und kostet nur mehr. Erst wenn Farbe, große Flächen oder repräsentative Drucke ins Spiel kommen, lohnt sich der Wechsel. Wählen Sie nach Anwendung, nicht nach Preis allein.

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Passend dazu: Plotterpapier-Gewicht: 80g, 90g, 120g und der Plotterpapier-Ratgeber (Überblick).

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen beschichtetem und unbeschichtetem Plotterpapier?
Unbeschichtetes Papier lässt die Tinte ins Papier einziehen und eignet sich für monochrome Linienarbeit. Beschichtetes Papier hält die Tinte mit einer Farbempfangsschicht an der Oberfläche und liefert brillante Farben bei hohem Farbauftrag.

Welches Plotterpapier für CAD-Zeichnungen?
Für klassische monochrome CAD-Zeichnungen ist unbeschichtetes Plotterpapier die richtige und wirtschaftlichste Wahl.

Welches Plotterpapier für farbige Poster?
Für farbige, großflächige Drucke empfiehlt sich beschichtetes Papier, das hohen Farbauftrag sauber aufnimmt und brillante Farben liefert.

Ist beschichtetes Papier immer besser?
Nein. Für reine Linienarbeit bringt es keinen Vorteil und kostet mehr. Es lohnt sich erst bei farbigen oder großflächigen Drucken.